| [Fig. 1b] -a- -n- sono coni ch' entrano sotto i denti della rota e ll'alzano per forza, e ssi la voltano intorno. |
[Fig. 1b] -a- -n- sind Keile, die unter den Zähnen des Rades eintreten und sie mit ihrer Kraft heben, und so drehen sie das Rad herum. |
Fig. 1: Das Gerät ist eine Seilwinde mit sehr langsamer, dafür aber kraftvoller Drehung. Dafür sorgt der Antrieb mit dem langen Hebel und mit Keilen. Die Keile, in Fig. 1b als Detail zu sehen, schieben sich abwechselnd unter die Stifte des einen wie des anderen Kammrades, sie drehen die Seiltrommel in kleinen Schritten weiter. Eine Sperrklinke am rechten Kammrad sichert das Ganze gegen Rücklauf. Weitere Ratschenhebelapparate hat Codex Madrid I.2 fol. 35r (153v); Codex Atlanticus fol. 30v (8r-b); Ms. Paris B fol. 72r (vgl. Beck, Maschinenbau 1899, S. 110 und 330f).
Fig. 2: Das schräg gezahnte Zylinderrad bildet vermutlich eine Alternative zum Keilhebel. Installiert man es an dessen Stelle, kann es durch ständiges Drehen ebenfalls die Winde antreiben. Die Kreise zwischen den schaufelartigen Zähnen lassen sich als Stifte der Kammräder interpretieren. Eindeutig belegen lässt sich der Zusammenhang nicht. Das Rad könnte zum Beispiel auch einem modernen Kaplan-Turbinenrad entsprechen.